Skydive in Taupo

| 14. Februar 2013 | 6 Kommentare
endlich Pause!

endlich Pause!

Zu den vier Tagen in Richtung Melonen bücken kamen noch zwei weitere, durch die anderen Gäste in der Lodge hatte ich ein wenig Inspiration für weitere Unternehmungen erhalten und damit gleich auch die Motivation fürs Arbeiten. Es war definitiv der schlimmste Job in Neuseeland, aber ja nur ein paar Tage. Das Wochenende war wieder frei, wir hatten so viel gepflückt, dass es kaum noch reife Früchte gab und das Packhaus war auch komplett ausgelastet. Ich habe ein Schnäppchen bei grabaseat.co.nz gefunden, eine Seite, die hauptsächlich Inlandsflüge anbietet. Für $59 fliege ich nächsten Montag nach Christchurch und bin nochmal kurz auf der Südinsel, bevor Fabi und ich uns in der ersten Märzwoche wieder in Auckland treffen.

Samstag war fast das gesamte Hostel arbeiten, ich bin mit zwei Mädels einkaufen gefahren (ich kann dieses Dauer-Shoppen immer noch nicht verstehen. Nicht nochmal!), wir sind aber auch noch an den Strand. Da wir am Dienstagmorgen los wollten und einige andere auch bald die Lodge verlassen wollten, war geplant mit dem gesamten Hostel weg zu gehen, am Ende waren wir nur zu dritt. Gut war es trotzdem, vor allem im Irish Pub (natürlich) lief gute Musik.

Sonntag sah es schon besser aus, zum Beachvolleyball spielen sind wir wieder zum Mt. Manganui, von letzter Woche sollten da noch einige Netze stehen. Leider wurden sie grade abgebaut, als wir ankamen, aber das Meer ist ja auch nicht schlecht. Ich bin mal wieder ohne Sonnenbrand davon gekommen, ohne Sonnencreme wird die Haut aber recht trocken. Meine Nivea ist im Auto… Abends habe ich mit Ilka, auch aus Deutschland und in der Bell Lodge versucht, einen Fallschirmsprung in Taupo zu buchen, natürlich war schon alles ausgebucht und wir mit unserer Kurzzeitplanung gescheitert. Montag kurz nach dem Aufstehen habe ich die Tandemspringer nochmal angerufen, es scheint, als wäre ihr Onlinesystem nicht ganz funktionstüchtig. Wir konnten uns die Zeit noch aussuchen, Mittwochvormittag sollte es soweit sein.

Ich hatte extra einen Tag im Hostel verlängert, um nochmal Badminton spielen zu können, die spielen ja jeden Montag. Mit zwei malaysischen Kollegen und Ilka haben wir den Neuseeländern ein letztes Mal gezeigt, wie man Badminton spielt (also fast zumindest. Es gab auch ein paar schlechtere als uns) und dann von ihnen verabschiedet. Tagsüber habe ich die work&travel-Tipps erneuert, da gibt es eine Menge Neues, für die, die auch nach Neuseeland wollen.

unser erstes Auto in Richtung Taupo - zwischen den Motorsägen

unser erstes Auto in Richtung Taupo – zwischen den Motorsägen

Dienstag musste ich nach dem Aufstehen schnell meine Sachen packen, da ich einiges bei Fabi im Auto geparkt hatte, ist der Rucksack im Moment recht klein und leicht. Ich habe eindeutig zu viele Klamotten mitgenommen, von Auckland werde ich vermutlich einen Teil zurück senden, damit ich das nicht alles in den Staaten mit mir schleppe. Ilka und ich sind dann an die nächste größere Straße in Richtung Taupo, leider war da fast gar kein Verkehr und wir mussten 40 Minuten warten, bis uns jemand eingesammelt hat. Ein Waldarbeiter aus der Nähe hat uns mitgenommen, da keine Sitze mehr frei waren, saßen wir hinten im Truck zwischen den Motorsägen. Zumindest an der frischen Luft! Bis nach Taupo haben wir noch drei weitere Autos gebraucht, insgesamt vier Stunden, was zu zweit glaube ich wirklich gut ist. Ilkas anfängliche Zweifel konnte ich jedenfalls beseitigen.

In Taupo haben wir uns das günstigste Hostel gesucht und sind abends noch in Richtung Huka Falls gegangen und in den Hot Pools baden gewesen. Mittwochmorgen haben wir recht lange darauf gewartet, zum Fallschirmspringen abgeholt zu werden, als ich dann mal angerufen habe, sagten sie uns nur, dass das Wetter zu schlecht ist und wir später nochmal anrufen sollten. Gesagt, getan, sind wir eben erst um 15 Uhr gesprungen, mit weniger Wolken.

gleich gehts los!

gleich gehts los!

Vorher waren wir natürlich aufgeregt und gespannt, den erwarteten Adrenalin-Kick haben wir aber nicht erlebt. In roten Ganzkörperanzügen sind wir jeweils mit unserem Tandempartner ins Flugzeug und in etwa vier Kilometern Höhe aus dem Flugzeug gesprungen. 40 Sekunden freier Fall, ein paar Minuten am Schirm über Taupo – richtig gut!

Abends haben wir mal wieder Sam getroffen, den Briten, mit dem Fabi und ich in Tauranga gewohnt und in Christchurch öfter mal besucht haben. Wie immer musste ‚the bearded man‘, das Kartenspiel von ihm, gespielt werden. Er ist heute früh nach Auckland gefahren, ich werde auch in den nächsten Tagen nach dort oben, erst auf den Geburtstag von Orsi, bei der ich das letzte Mal in Auckland gewohnt habe und dann zum Flughafen. Wir werden uns wohl noch mindestens einmal treffen.

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Kategorie: Blog, Neuseeland

Über den Autor ()

Ich war 8 Monate als Work and Traveler in Neuseeland und habe darüber gebloggt. Nach dem Abi ging es mit einem Freund los, es war definitiv die bisher beste Zeit des Lebens! Ich war in fast allen Ecken Neuseelands, habe unglaublich viele nette Leute und neue Freunde kennengelernt und zur Finanzierung auf Plantagen und auf dem Bau gearbeitet. Jetzt wieder in Deutschland studiere ich in Hannover und bin Autor der meisten Beiträge auf dieser Website ;-)

Kommentare (6)

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  1. Rick sagt:

    From what I can see and translate via google, it seems you have enjoyed the jump.. Well Done to both you and Ilka for being brave.. Safe travels

    Rick from Bell Lodge http://www.bell-lodge.co.nz

  2. dude sagt:

    Coole Bilder! Man wird neidisch! Ich will auch nach Neuseeland!

  3. Stefen sagt:

    …übrigens wurde Gina und ich nicht mehr per email über einen neuen Block informiert.
    Glücklicherweise übernahm dies Lea,
    aber wahrscheinlich nur für uns…,
    kann dass behoben werden?

  4. Stefen sagt:

    Nach einem Sprung in 134m Tiefe scheinen andere Dinge nicht mehr den ultimativen Kick auszuüben.

    Badminton und Beachvolleyball scheinen allein noch einen kleinen Kick zu bewirken…

    Du scheinst dich in Nord- und Südneuseeland ja so zu bewegen, wie ich in Nordhessen.

    Wundervoll, welch‘ Fröhlichkeit du bei der Arbeit auf dem Bild ausstrahlst!

    Lass es dir weiter so gut gehen…!

  5. Lea sagt:

    die Bilder sind fantatisch 😉
    viel spaß nach auf der Südinsel

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