Und wir wurden doch noch eingeladen - Work and Travel Neuseeland organisieren

Und wir wurden doch noch eingeladen

| 16. März 2013 | 3 Kommentare

‚Feurig‘ war Fabis Rosenberg Trio wohl wirklich, er kam begeistert zum Auto zurück, in dem ich und Sam warteten, den wir mal wieder hier getroffen hatten. Er wohnt zur Zeit in Devenport, im Norden Aucklands zur Miete, da seine Vermieterin übers Wochenende weg wollte, hat er uns in die Wohnung eingeladen. Wir haben es uns auf den Sofas bequem gemacht während Sam nochmal in den Pub ist, am nächsten Morgen bekam er eine Email von der Vermieterin. Die Nachbarn hatten ihr geschrieben, drei Leute seien in ihrem Haus, wohl aber keine Diebe, sie bringen nichts zum Auto. Hannah, die Vermieterin, wusste somit von uns, wir brauchten jetzt auch nicht mehr schnell weg.

Auckland City bei Nacht von Devonport aus

Auckland City bei Nacht von Devonport aus

Mit Sam sind wir zu dem Pazifika Festival gefahren, viele Stände und Zelte mit Essen, Musik und ähnlichem von den pazifischen Inseln, insgesamt weniger interessant als erwartet. Es war ja noch Zeit und das Wetter (wie immer) gut, mit Sam, Orsi, ihrer dänischen Freundin Dana und Lea, die ich aus Tauranga kenne, sind wir an den Strand in der Nähe von Hannahs Wohnung.  Sie haben wir da auch gleich noch getroffen, anstatt sich über unangemeldete Mitbewohner zu beschweren hat sie uns für die nächsten Nächte eingeladen. Für den nächsten Tag könnten wir zu ihrer Mutter, die ist vormittags nicht zu Hause und der Pool wird viel zu wenig genutzt…

Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, so viel Glück auf einmal. Jetzt wurden wir auch endlich mal von Neuseeländern eingeladen, bei ihnen zu wohnen!

Vorher sind wir noch in die Stadt und haben unser Auto zwei Engländern gezeigt, da war das Glück nicht ganz so groß. Anschließend also wieder zurück nach Devonport, Hannahs Mutter mit Pool wohnt auch da. Leider hatte Hannah uns die falsche Adresse aufgeschrieben, wir kamen zwar in den Garten, dort war nur leider kein Pool. Der Strand war auch nur drei Minuten weg, bis sie uns die richtige Adresse geschickt hat, sind wir eben ans Meer. Jane, Besitzerin des Pools und Hannahs Mutter, haben wir abends auch noch getroffen. Da sie als Caterin arbeitet und noch Essen übrig hatte, gab es gleich noch Abendbrot. Sie hat uns gezeigt, wie wir ins Haus kommen und für die nächsten Tage eingeladen.

hier lässt es sich ganz gut aushalten

hier lässt es sich ganz gut aushalten

Dienstag ging es nach dem Aufstehen also gleich wieder von Hannah zum Pool. Mit Hannah haben wir den Auto-Verkauf geplant, sie war da deutlich engagierter und motivierter als wir. Mittwochmorgen haben wir erst bei Jane Champions League geguckt und sind anschließend einkaufen gefahren, Hannah hat uns Putzutensilien, neue Vorhänge, Sprühfarbe und ein paar andere Dinge gekauft, um den Van besser verkaufen zu können. Mit feinem Schmirgelpapier wurde der Van außen wieder richtig weiß und die ganzen kleinen Rostflecken sind jetzt verschwunden. Für die Matratze hat Jane uns einen neuen Bezug genäht. Abends war noch Hannahs Bruder mit Freundin da, es gab super Essen und lustige Unterhaltungen mit Callcentern, da das Sky-Abo abbestellt werden sollte.

Am nächsten Morgen mussten wir schon wieder früh aufstehen, Bayern musste im Rückspiel gegen Arsenal zwei Tore fangen. Danach haben Fabi und ich uns wieder das Auto vorgenommen, Fabi hat innen geputzt und ich außen gesprüht. Unsere Rostkarre sah gar nicht mehr rostig aus und das weiß war wieder wirklich weiß, eigentlich optimal zum Verkaufen. Zumindest vom Aussehen. Abends gab es wieder zwei Interessenten, die allerdings auch nicht kaufen wollten. Bei den späteren haben wir aber eine Nacht übernachtet, es gab sogar warmes Abendbrot von Sander und Jessica für uns.

kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten

kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten

Gestern war der vorerst letzte Tag bei Hannah, wir hatten schon vor ein paar Wochen wieder Sinjat, unseren Couchsurfing Gastgeber in Auckland, gefragt, ob wir vorbei kommen könnten. Zum Abschied mussten wir noch ein letztes Mal zum Pier und ins Meer springen, nach Sinjat werden wir aber zurück kommen. Hannah ist (positiv!) verrückt und lustig und ihre Mutter werden wir sicher auch nochmal besuchen.

Um endlich mal das Auto loszuwerden sind wir heute auf einen Gebrauchtwagenmarkt gefahren, es gab zwar viele Backpacker, die ihr Auto angeboten haben, allerdings nicht viele, die eins gesucht haben. Es scheint tatsächlich nicht die beste Verkaufszeit zu sein, wir versuchen es morgen nochmal bei einem größeren Markt.

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Kategorie: Blog, Neuseeland

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Über den Autor ()

Ich war 8 Monate als Work and Traveler in Neuseeland und habe darüber gebloggt. Nach dem Abi ging es mit einem Freund los, es war definitiv die bisher beste Zeit des Lebens! Ich war in fast allen Ecken Neuseelands, habe unglaublich viele nette Leute und neue Freunde kennengelernt und zur Finanzierung auf Plantagen und auf dem Bau gearbeitet. Jetzt wieder in Deutschland studiere ich in Hannover und bin Autor der meisten Beiträge auf dieser Website ;-)

Kommentare (3)

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  1. Avatar Stefen sagt:

    …bin auch an dem Wagen interessiert!
    Ist er noch zu haben?
    Kann man das Pool noch dazu haben.

  2. Avatar Stefan sagt:

    Also, ich würde das Auto sofort kaufen, das sieht ja jetzt super aus. Und wirklich nett, diese Hannah, wie wohl die allermeisten Kiwis.

  3. Avatar Lea sagt:

    Hübsches Betlaken 🙂
    Viel GLück beim erkauf eures ersten Autos

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