Bye bye Dubai, Hallo und Tschüss Singapur, Willkommen in Bangkok

| 10. Juli 2012 | 2 Kommentare

So in etwa kann man unsere Aufenthaltsorte der letzten drei Tage beschreiben. Sonntag waren wir ja noch in Dubai, wo Murat, Matt, Jan und ich einen Ausflug unternommen haben. Und zwar wollte Murat mit uns in das zwei Stunden entfernte Hatta. Hatta dann auch gemacht. Und schon nach dem Hinweg waren wir alle hin und weg (ok, ok, genug der Wortspiele), wir haben nämlich eine Menge Kamele zu sehen bekommen.

Kamele auf dem Weg nach Hatta

Und auch die Wüstenlandschaft, durch die wir die meiste Zeit gefahren sind, war sehr beeindruckend. Was nicht so schön war, wir mussten zwischendurch kurz in den Oman fahren und nach ein paar Kilometern wieder raus, und während dieser paar Kilometer wurde Murat geblitzt. Mit seinem Leihwagen. Der nicht in den Oman darf. Wie auch immer, Hatta an sich war dann zunächst mal sehr heiß und mittelmäßig spektakulär. Es gab immerhin ein sehr altes (renoviertes) Dorf, in dem man freilichtmuseeumsmäßig besichtigen konnte, wie die arabischen Völker früher in der Wüste ge- und überlebt haben. Abgesehen davon haben wir viele schöne Sackgassen und Bodenwellen gesehen. Wir sind dann auch irgendwann wieder zurückgefahren.

Später am Tag sind wir, noch zusätzlich mit unserem ägyptischen Zimmergenossen Mohammed ausgestattet, in eine besondere Shopping Mall gefahren. Auf dem Weg dorthin hatten wir viel Spaß, weil Murat dazu neigt, wegen des einen oder anderen Überholvorgangs die eine oder andere Ausfahrt zu verpassen, und Mohammed ihm dann gerne lautstark erklärt, wie er selber denn da gefahren wäre. Aber wir drei auf der Rückbank haben uns sehr amüsiert. Auch beim Einparken hat Murat eindrucksvoll demonstriert, dass er erst seit einem halben Jahr wirklich Auto fährt, was ebenfalls zur allgemeinen Erheiterung beigetragen hat und sogar er selbst zum Schluss lustig fand.

Matt, Murat, Fabian, Mohammed und Jan in der Ibn-Battuta-Mall

Die Besonderheit besagter Ibn-Battuta-Mall war, dass  die einzelnen Teile im Stile vieler verschiedener Kulturen gestaltet sind, z.B. arabisch oder chinesisch. Manche dieser Gestaltungen sahen etwas zu sehr nach Plastik aus, andere waren aber auch wirklich schön. Danach sind wir noch zum Strand nahe dem Burj al Arab-Hotel gefahren. Jan, der praktischerweise schon in Badeshorts rumlief, ist im Dunkeln dann ins warme, fast schon heiße Nass gehüpft (wir glauben mindestens 35°C), ich habe bis zu den Knien getestet. Und dann hieß es Abschied nehmen, da unser Flug am nächsten Morgen ging und wir diesmal auch pünktlich sein wollten.

Waren wir dann auch tatsächlich, im Flieger gab es gutes Essen und guten Service (ohne Schleichwerbung machen zu wollen *hust*fly*öchött*emir*keuch*ates) und, weil es keinen Direktflug nach Bangkok gab, waren wir um 21 Uhr Ortszeit in Singapur. Weiterflug war am nächsten Morgen um 11, also haben wir uns erstmal einen schönen Schlafplatz gesucht (Bänke in der Wartehalle). Dann noch ein bisschen nach Hause geskypt und schließlich unter den irritierten Blicken des Reinigungsfachmanns fachmännisch die Beißerchen gereinigt. Zum Glück haben wir uns Schlafbrillen gekauft (im Übrigen ein Muss für alle, die so etwas oder ähnliches wie wir vorhaben), damit war die Nacht erträglich. Morgens haben wir dann schnell eingecheckt und ab ins Flugzeug. Unterwegs haben wir kurz einen Schreck bekommen, weil auf dem Einreiseformular für Thailand eine Visumsnummer gefordert war. Würden wir weitere 7 Tage auf Flughafenbänken schlafen müssen…? Nein, denn die guten alten Deutschen brauchen zum Glück kein Visum.

Angekommen in Bangkok fanden wir den Weg mithilfe der Beschreibung unseres neuen Hosts James relativ schnell, auch wenn der Verkehr genauso chaotisch wie in Dubai ist. Nur sind dort Passanten ja aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht existent, hier kommen sie noch erschwerend hinzu. Aber zum Glück sind wir ja keine Busfahrer, daher gefällt es uns bisher ganz gut hier. Nach einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya und leckerem asiatischen Abendessen in James‘ Restaurant/Café (das erstaunlich anders schmeckt als der Take-Away-Fraß aus unseren Breitengraden) überlegen wir jetzt, was wir morgen so machen. Fortsetzung folgt, bis dahin kann man neue Bilder in unserer Galerie bestaunen.

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Kategorie: Blog, On the road

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Kommentare (2)

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  1. Sven sagt:

    also bisher klingt das alles irgendwie nach einem „echten Abenteuer“ und ziemlich cool…:) ich freu mich für euch und bin auf weitere berichte gespannt 🙂

  2. Marika sagt:

    🙂 Das sind ja echt viele Ortswechsel innerhalb von nur 72 Stunden. Eine Nacht auf Bänken uuuuh das hört sich unbequem und irgendwie nicht nett an. Aber bei „Auf dem Weg dorthin hatten wir viel Spaß, weil Murat dazu neigt, wegen des einen oder anderen Überholvorgangs die eine oder andere Ausfahrt zu verpassen, und Mohammed ihm dann gerne lautstark erklärt, wie er selber denn da gefahren wär“ dachte ich irgendwie an Opa 😀 Viel Spaß euch noch im neuen Unbekannten Land

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