Auto mieten in Neuseeland

auto-mieten-neuseelandMit dem eigenen Auto die entlegendsten Orte entdecken, einfach anhalten und bleiben, wo es einem gefällt und nachts sein Zelt unter der Milchstraße aufschlagen oder die Rückbank zum gemütlichen Bett umbauen – ein Auto gibt dir die Freiheit, Neuseeland auf ganz eigene Weise zu erkunden.

Wann lohnt es sich, ein Auto zu mieten?

Zuerst stellt sich die Frage: Kaufen oder mieten? Für alle, die länger als drei Monate in Neuseeland unterwegs sind, lohnt es sich, darüber nachzudenken, ein Auto oder Campervan zu kaufen. Wer transporttechnisch flexibel bleiben will, und zwischendurch auch mal fliegen oder den Zug nehmen möchte, kann sich für kürzere Touren einfach einen Wagen mieten. Es gibt viele praktische Gründe, die für einen Mietwagen sprechen. Wer eine ganz bestimmte Strecke über einen relativ kurzen Zeitraum bereisen möchte, ist mit einem Mietwagen durchaus besser beraten. Darüber hinaus ist ein Autokauf mit Bürokratie und Papierkram verbunden, sowie der Frage nach einer Versicherung. Hast du im Zweifelsfall die Nerven und finanziellen Mittel für anfallende Reparaturkosten, falls etwas passiert, oder du den Wagen am Ende nicht verkaufen kannst? Mit einem Mietwagen inklusive Versicherungsschutz kannst du entspannt reisen und sparst dir die Zeit, die du anfangs in die Suche und am Schluss in den Weiterverkauf investieren musst.

Was kostet ein Mietwagen in Neuseeland?

Die Preise hängen natürlich stark vom Fahrzeugtyp, dem Baujahr und der Ausstattung ab. Die Auswahl ist groß – vom sportlichen Kleinwagen über das Campervan-Basismodel mit Waschbecken und Gasflaschenkocher bis zur gehobeneren Ausstattung mit Kühlschrank, Mikrowelle und Fernseher.

Einen einfachen Kleinwagen kann man schon ab etwa 20 bis 30 Euro pro Tag mieten. Wenn du mit drei bis vier Leuten zusammenreist, zahlst du also gerade mal fünf bis zehn Euro pro Tag für einen Mietwagen. Die Preise schwanken zwischen Haupt- und Nebensaison stark. Es lohnt sich, einen solchen Trip im Voraus zu planen, und die Hauptsaison zu umgehen. Auch die Strecke kann über den Preis entscheiden. Wenn du einen Campervan oder einen Wagen mit Allradantrieb für Fahrten in entlegene Gebiete anmieten möchtest, musst du etwas mehr Geld berappen.

Ein Campervan hat den Vorteil, dass man auch darin übernachten kann und somit viel Geld für Übernachtungen spart, vor allem wenn man nachts auf kostenlosen Plätzen stehen kann. Darüber hinaus bietet dir die eingebaute Küche die Möglichkeit zu kochen, was ebenfalls eine Menge Geld spart.

Bei auffällig günstigen Mietwagen solltest du auf versteckte Nebenkosten achten, sowie auf die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Wie finde ich einen Mietwagen?

In Zeiten des Internets ist nichts einfacher als ein passendes Auto am anderen Ende der Welt zu mieten, und dabei auch noch das günstigste Angebot zu finden. Wer möchte, kann schon von zu Hause aus alles organisieren – was als flexibler Reisender natürlich keinen Sinn macht. Eine kleine Recherche bezüglich Preise, Model und Verfügbarkeit kann aber nicht schaden und hilft dir vor Ort durch den Angebotsdschungel. Im Land der großen, weiten Wolke befindest du dich in buntbemalten Campervans in bester und zahlreicher Gesellschaft. Die Auswahl an Anbietern ist groß. Je bunter die Wagen, umso billiger, wobei günstig hier nicht schlecht heißen muss. Die Fahrzeuge schrubben jahrelang brav und zumeist anstandslos ihre Kilometer, und selbst wenn mal etwas klappert oder dampft, bekommt man umgehend Hilfe, oder einen Ersatzwagen geschickt. Zu den bunteren Anbieten auf dem Markt gehören beispielsweise Wicked Campers und Jucy Rentals.

Bevor du dich ziel- und planlos durch sämtliche Angebote wühlst, kannst du auf vroomvroomvroom.co.nz einfach und bequem alle Anbieter mit Preisen und Verfügbarkeit für deinen gewünschten Zeitraum miteinander vergleichen. Zusätzlich zum jeweiligen Tagespreis solltest du noch eine Versicherung einkalkulieren.

Geheimtipp: Relocation

Für alle, die mit knappem Budget reisen, sowie zeitlich und geografisch ungebunden sind, heißt das magische Wort Relocation. Die im ganzen Land verstreuten Campervans müssen irgendwann zum Hauptsitz der Verleihfirma zurück. Um sich den teuren Fahrer zu sparen, werden die Wagen kostenlos, oder für ein bis fünf Dollar pro Tag an Backpacker vermietet, die diese Strecke fahren wollen. Teilweise bekommst du sogar Benzinkosten erstattet. Günstiger geht es wirklich nicht. Unter transfercar.co.nz findest du vielleicht genau das passende Angebot für dich. Du musst als Pfand aber Geld auf Deiner Kreditkarte haben, das für die Verleihdauer gesperrt wird.

Was muss ich beim Fahrzeug mieten beachten?

Ein Wicked Camper mit bunter Bemalung in Christchurch

Ein Wicked Camper mit bunter Bemalung in Christchurch

Viele Anbieter vermieten Fahrzeuge nur an Personen ab 21 Jahre. Glücklicherweise gibt es Ausnahmen, auf die du zurückgreifen kannst, wenn du jünger bist. Teilweise fällt eine Extragebühr pro Tag an, oder du musst bei der Versicherung ein wenig mehr zahlen. Ein Beispiel ist Wicked Camper (wickedcampers.co.nz), die sich mit ihren buntbemalten Hippiebussen auf junge Backpacker spezialisiert haben. Wegen der oft etwas in die Jahre gekommenen Fahrzeuge solltest du bei der Auto-Übergabe ganz besonders auf eventuelle Mängel achten und alles vor der Reise dokumentieren und schriftlich festhalten.

Um dir unnötigen Stress zu ersparen, bietet sich ein Fahrzeug mit Automatikschaltung an, da es anfangs sehr ungewohnt sein kann, mit links zu schalten. Gerade am Anfang gibt es schon genug Dinge, auf die du dich konzentrieren musst, da solltest du es dir beim Fahren so einfach wie möglich machen.

In den meisten Fällen brauchst du einen internationalen Führerschein, sowie eine Kreditkarte, um einen Wagen zu mieten. Ein internationaler Führerschein ist in Neuseeland zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, dennoch verlangen einige Verleihfirmen ein englisches Führerscheindokument. Als Sicherheit wird meisten eine Kaution gefordert, mit der deine Kreditkarte im Fall der Fälle belastet werden kann. Erkundige dich vorher nach der Höhe des Betrages und stelle sicher, dass du genügend Geld auf dem Konto hast.

Weiterhin solltest du auf einen umfangreichen Versicherungsschutz achten und darauf, dass der Selbstbehalt im Schadensfall nicht zu hoch ist. Wenn du ein Auto mit anderen Backpackern zusammen mietest, müssen alle, die unterwegs am Steuer sitzen wollen als Fahrer bei der Autovermietung gemeldet werden. Andernfalls bekommt ihr im Schadensfall Probleme mit der Versicherung.

 

Der Papierkram ist erledigt, die ersten vorsichtigen Runden auf dem Parkplatz hast du unfallfrei überstanden, und du hast gerade festgestellt, dass Blinker und Scheibenwischer genau seitenverkehrt angeordnet sind. Eine Verwechslungsgefahr, die dich in deiner kompletten Zeit am anderen Ende der Welt begleiten wird. Bleibt nur noch eine Frage offen: Wohin soll’s denn gehen?

Auto fahren in Neuseeland

Auto fahren in Neuseeland

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