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	<title>Work and Travel Neuseeland</title>
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	<description>Ohne großen Plan, einfach los und frei sein...</description>
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		<title>Der Apfel am Ende des Weges</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 22:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[On the road]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir aus den Rockies zurückgekommen waren, verbrachten wir noch einen letzten netten Abend bei Emma zuhause, bevor ihr Vater uns am nächsten Tag zum Flughafen fuhr. Das Reiseziel war ein großer Apfel – klingt komisch, ist aber so. Wir kamen gegen 23 Uhr in New York an und standen dann vor der Aufgabe, zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/der-apfel-am-ende-des-weges.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-73"><img alt="Kleine Gebäude bauen? Hmmm&#8230; nö." src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_SDC12846.jpg" class="wp-image-1681" /></a><figcaption>Kleine Gebäude bauen? Hmmm&#8230; nö.</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir aus den Rockies zurückgekommen waren, verbrachten wir noch einen letzten netten Abend bei Emma zuhause, bevor ihr Vater uns am nächsten Tag zum Flughafen fuhr. Das Reiseziel war ein großer Apfel – klingt komisch, ist aber so. Wir kamen gegen 23 Uhr in <b>New York</b> an und standen dann vor der Aufgabe, zum Apartment unseres Couchsurfinghosts Luke zu finden. Da das Internet uns mitteilte, dass wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln um die Zeit etwa 2 Stunden brauchen würden, entschieden wir uns ganz dekadent und backpackeruntypisch, ein Taxi zu nehmen. 25 Dollar später waren wir vor einem Hochhaus in Brooklyn, fuhren in den 11. Stock und trafen Luke, den wohl fröhlichsten Menschen der Welt. Denn er hat wirklich immer ein Lachen oder Lächeln auf den Lippen und ist einfach ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Am nächsten Morgen frühstückten wir auf Lukes Empfehlung hin im Red Lantern, einer Mischung aus Cafe und Fahrradladen, was natürlich besonders Jan gut gefiel. Danach machten wir uns erstmal auf, New York ein wenig zu erkunden und fuhren mit der Subway nach Manhattan. Erster Eindruck: Mann mann, Häuser mit weniger als 10 Stockwerken zu bauen halten die wohl für Quatsch. Aber trotzdem eine interessante und schöne Stadt. Wir steuerten dann das Metropolitan an, ein Museum auf Donationsbasis (für den Backpacker heißt das kostenlos), das sehr gut sein sollte. War es auch; wir blieben quasi den ganzen Tag dort drin und guckten uns Kunst aus diversen Zeitaltern und Kulturen, Waffen und Rüstungen, Musikinstrumente und noch tonnenweise anderes Zeug an. Abends liefen wir noch ein wenig durch den Central Park und machten uns dann auf nach Hause, wo wir mit Luke die gesündesten Burritos aller Zeiten aßen und noch einen Film schauten.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/der-apfel-am-ende-des-weges.html/k1600_happy-statue"><img alt="Die Statue steht still" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_happy-statue.jpg" class="wp-image-1689" /></a><figcaption>Die Statue steht still</figcaption></figure>
<p>Tags darauf hieß es schon Abschied nehmen, denn Luke bekam neue Gäste und wir fuhren zu unserem zweiten Host in NYC. Er heißt Alex und wohnt in der Lower East Side von Manhattan, wo es doch etwas ansprechender aussieht als im etwas heruntergekommenen Brooklyn. Alex und sein Mitbewohner Craig haben eine kleine aber feine Erdgeschosswohnung und außerdem einen Hund namens Coda. Alex war nett (logisch, Couchsurfer eben) und gab uns gleich den guten Tipp, mit der kostenlosen Fähre von Manhattan nach Staten Island zu fahren, da man so relativ nah an der Freiheitsstatue vorbeikommt. Gesagt, getan, wir waren schon unterwegs und warfen ein paar Blicke auf das berühmte grüne Männchen. Im Anschluss besuchten wir das Denkmal für die Anschläge vom 11. September. Ich hatte ein Messer zum Nutella-aufs-Brot-schmieren dabei, was ich erst wegwerfen sollte, dann aber nach einigem hin und her bei der Security zwischenlagern konnte. Das Denkmal selbst besteht bisher aus zwei riesigen Becken, in denen Wasser stufenweise nach unten fließt. Eine gute Idee, auch wenn wir es uns etwas beeindruckender vorgestellt hatten. Danach schlenderten wir weiter durch Manhattan (wohl der beste Weg, die Stadt kennenzulernen), guckten Little Italy, Chinatown und noch andere lustige Gebiete an und kamen abends erschöpft aber zufrieden bei Alex‘ Wohnung an.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/der-apfel-am-ende-des-weges.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-74"><img alt="Times Square, Lichtermeer" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_SDC12916.jpg" class="wp-image-1685" /></a><figcaption>Times Square, Lichtermeer</figcaption></figure>
<p>Nach dem guten Eindruck, den das Metropolitan hinterlassen hatte, entschieden wir uns, auch noch das MoMA (Museum of Modern Art) anzugucken. Wieder eine gute Entscheidung und wieder blieben wir fast den ganzen Tag dort; wir werden ja noch zu richtigen Kulturmenschen. Um halb sechs machte das Museum aber zu und wir liefen zum ein paar Minuten entfernten Times Square. Kurz vorher hatte das Attentat beim Bostoner Marathon stattgefunden und die Polizei wartete mit einer irrsinnigen Anzahl von Streifenwagen am Times Square auf. Wir ließen uns von dem blinkenden Lichtermeer aus Werbetafeln eine Zeit lang anflackern, bis wir kurz vorm epileptischen Anfall standen. Nächste Station war noch das Hard Rock Cafe und dann gingen wir zum Madison Square Garden, wo der für mich beste Teil des Tages bevorstand: das Muse-Konzert! Wie das so oft ist, kamen die alten Alben zu kurz, aber trotzdem war es eine fantastische Show und ein sehr gutes Konzert. Jan hatte sich währenddessen einen Film angeguckt, wir tauschten Erlebnisse aus und beschlossen dann, den Times Square nochmal bei Nacht zu betrachten. Und logischerweise war die Kakophonie der Lichter jetzt noch greller und beeindruckender, ein wahres Monument der Komsumgesellschaft.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/der-apfel-am-ende-des-weges.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-75"><img alt="Vordergrund: Menschen, Hintergrund: Lissabon" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_SDC12981.jpg" class="wp-image-1690" /></a><figcaption>Vordergrund: Menschen, Hintergrund: Lissabon</figcaption></figure>
<p>Was natürlich nicht fehlen durfte, war ein Besuch auf dem Empire State Building, den wir am letzten Tag vornahmen. Alex zeigte uns am letzten gemeinsamen Tag noch den Highline Park, eine etwa 5km lange stillgelegte Eisenbahnstrecke, die auf einer Brücke durch die Stadt läuft und zu einem Park gemacht wurde. Eine wirklich coole Idee, wie wir fanden. Danach gingen wir zusammen zum Chelsea Market, auf dem man jede Menge organisches Essen kaufen kann. Luke hatte Jan und mir nämlich von einer ganz besonderen Apfelsorte namens Honey Crisp erzählt, die speziell gezüchtet wurde, um den perfekten Apfel zu kreieren. Wir kauften also welche und tatsächlich, er war auf eine besondere Art sehr knackig, aber auch süß. Auf dem Rückweg liefen Jan und ich über den Union Square, wo wir einen Jongleur und noch ein paar andere lustige Leute kennenlernten. Und später abends gingen wir noch mit Alex in ein paar Bars, wo er uns unter anderem AndrewAndrew vorstellte, ein ulkiges und in New York recht bekanntes DJ-Duo, mit denen er befreundet ist. Zwischendurch besuchten wir auch Alex‘ kolumbianisches Restaurant namens Los Perros Locos und aßen ein paar wirklich leckere kolumbianische Hotdogs. Jan und ich hatten eigentlich überlegt, früh ins Bett zu gehen, um uns schon mal auf die Zeitverschiebung von 5 Stunden nach Portugal einzustellen, aber wir warfen diese Idee über Bord und kamen erst gegen halb fünf zurück. Zum Glück ging unser Flug erst nachmittags, sodass wir noch etwas Schlaf bekamen, bevor wir uns von Alex, Craig und Coda verabschiedeten. Auf dem Flug selbst schliefen wir aber nur etwa 2 Stunden und übersprangen dann quasi den Rest der Nacht, sodass wir heute in Lissabon recht müde umhergewandert sind. Trotzdem guckten wir uns das Castelo an, eine alte Burg auf einem Hügel, die nett aussieht und jede Menge Touristen anlockt. Für unsere Unterkunft hier haben wir in der letzten Woche ziemlich viele Couchsurfer angeschrieben, aber nur einen gefunden, der uns ab morgen beherbergen kann. Daher haben wir eben kurzfristig ein Hostel gebucht, in dem wir jetzt sind und außer Schlafen heute wohl nichts mehr machen werden, sobald dieser Artikel hochgeladen ist.</p>
<p>Und dieser Artikel ist der letzte, den wir von unterwegs schreiben, da wir in weniger als drei Tagen schon wieder in Deutschland sein werden! Und es ist wirklich, wie eigentlich auf jeder Reise, im Nachhinein unglaublich, wie schnell die Zeit verging…<br />
An dieser Stelle wollen wir uns auch bei allen Lesern (ja, das bist du!) bedanken, die regelmäßig oder gelegentlich ihre Zeit geopfert haben, um sich unsere geistigen Ergüsse zu Gemüte zu führen. Wir hoffen, es hat euch Eindrücke verschafft, schlauer gemacht oder einfach nur unterhalten. Und ein weiterer Dank geht an Frank, Marcus und Christian von der Initiative Auslandszeit, die uns unterstützt und dabei geholfen haben, den Blog zu verbessern.<br />
Außerdem haben Jan und ich festgestellt, dass die Entscheidung, ein Auslandsjahr zu machen, definitiv eine der besten in unserem Leben war. Daher wollen wir mithilfe dieses Blogs jeden potenziellen Reisenden dazu ermutigen, die Chance wahrzunehmen und solche einmaligen Erfahrungen zu machen, wie wir es konnten.</p>
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		<title>Kein Frühling in den Rocky Mountains</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 05:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Time flies. Der letzte Eintrag ist wohl schon wieder eine Woche her, beim letzten Artikel hatte Dortmund noch gar nicht die vielen Chancen im Hinspiel vergeben, eben haben wir schon das Rückspiel und den verdienten Sieg in der Nachspielzeit gesehen. Letzten Mittwoch war dann also wieder ein Spät-Start, nach dem BVB-Spiel sind wir in Richtung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Time flies. Der letzte Eintrag ist wohl schon wieder eine Woche her, beim letzten Artikel hatte Dortmund noch gar nicht die vielen Chancen im Hinspiel vergeben, eben haben wir schon das Rückspiel und den verdienten Sieg in der Nachspielzeit gesehen. Letzten Mittwoch war dann also wieder ein Spät-Start, nach dem BVB-Spiel sind wir in Richtung San Francisco, sind durch die Stadt gelaufen und zur Golden Gate Bridge gefahren. Es war schon einiges an Nebel da, allerdings noch wenig genug, um das rote Monstrum zu sehen. Die Besucher, die nach uns kamen, hatten da schon weniger Glück. Nach einem Spaziergang durch den Nebel und über die Brücke, von der sich schon über 1300 Leute gestützt haben (nach dem 1000. Selbstmörder haben die Behörden aufgehört zu zählen, war wohl zu deprimierend).</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/kein-fruhling-in-den-rocky-mountains.html/k1600_img_3639_edited"><img alt="versunken im Nebel" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3639_edited.jpg" class="wp-image-1672" /></a><figcaption>versunken im Nebel</figcaption></figure>
<p>Am nächsten Morgen mussten wir mal wieder früh aufstehen, um zum Flughafen zu kommen, es ging weiter in Richtung Norden, also leider auch weiter Richtung Kälte. Nach einer Zwischenlandung in Seattle sind wir abends in Edmonton in Zentralkanada angekommen und wurden von Emma und ihrem Vater abgeholt, ausnahmsweise kannten wir mal wieder unsere Gastgeber. Die Temperatur lag knapp unter null, gefühlt für uns bei etwa -20. Bei Emma angekommen gab es Essen für uns, wir konnten unsere Wäsche waschen und haben sogar einen eigenen Raum mit TV (den wir erst nicht dachten zu nutzen, aber Champions League wird auch hier übertragen) und Aussicht über die weiß/ graue Stadt.</p>
<p>Den ersten Morgen im Schnee haben wir mit einer Laufrunde begrüßt, um in Deutschland wieder halbwegs fit zu sein. Emma hatte ihren letzten Arbeitstag in der Uni und hat das mit ihren Kollegen in einem Cafe gefeiert, wo wir natürlich auch mit sind und das französisch- kanadische Poutine, Pommes mit irgendeiner Soße, gegessen haben. Von dort ging’s direkt weiter zu Mallarie und Phil, zwei Freunden von Emma. Es wurde ein wirklich lustiger Abend, wir haben den Zweien das Spiel Schweinerei erklärt, dass sie für ein paar Wochen völlig anders gespielt haben, ein verrücktes Computerspiel gespielt und einen Film geguckt. Es wurde etwas später als erwartet, Busse kamen nicht mehr und bei der Kälte wollten wir wirklich nicht nach Hause laufen. Nach einer Nacht auf dem Sofa haben wir uns am nächsten Morgen mit Thyssen und Tim zum Frühstücken getroffen. Die zwei haben uns zum Glück auch noch nach Hause gefahren (länger hier zu laufen wird irgendwann wirklich kalt, vor allem wenn man nicht allzu viele Klamotten dabei hat!), wo schon das nächste Essen in Vorbereitung war. Fabi hat tatkräftig beim Kochen und Tischdecke bügeln geholfen, ich war einkaufen. Emmas Schwester Claire ist zum Essen gekommen und es gab Festmahl Nummer eins. Mit der Familie ist es eigentlich immer lustig, wir haben dann zusammen auch noch einen Film, Shawshank Redemption, geguckt.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/kein-fruhling-in-den-rocky-mountains.html/k1600_img_3725_edited"><img alt="Columbia Icefields" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3725_edited.jpg" class="wp-image-1673" /></a><figcaption>Columbia Icefields</figcaption></figure>
<p>Sonntag war es wieder Zeit für mich zu laufen, danach sind Emma, Fabi und ich in die größte Mall in Edmonton gefahren. Von außen sah sie wirklich hässlich auch, innen hat sie ein bisschen an Dubai erinnert: Wasserpark, Seelöwen und Freizeitpark inklusive. Emma und Fabi sind einmal mit der größten Achterbahn gefahren, wir haben griechischen Salat gegessen und bei den Judomeisterschaften zugeguckt. Abends gab es Festmahl Nummer zwei, Anna, eine Freundin der Familie ist vorbei gekommen und hat Brot gebacken, Emmas Eltern alles Mögliche Andere gekocht. Zum Abschuss des Abends mussten wir noch irgendeine Liebslingsschnulze der Familie gucken, von dessen Brillanz sie uns trotz mehrstündigen Versuchen nicht überzeugen konnten.</p>
<p>Um noch ein bisschen von Edmonton zu sehen sind wir Montag in das Landesparlament von Alberta und haben uns eine Debatte angeguckt, die Politiker sind hier auch gut im Theater machen! Dienstag war erst wieder laufen angesagt bevor wir uns mit etwa 25 Kanadiern getroffen haben, die alle entweder schon in Kassel waren oder dieses Jahr nach Kassel kommen. Da ich ja letztes und dieses Jahr als Gastgeber Teil der Veranstaltung war, waren wir willkommen, das free food in Anspruch zu nehmen. Wie in alten Neuseelandzeiten, alles was kostenlos ist, lässt man sich nicht entgehen! Wir sind dazu eine Stunde in einem eisigen Bus gefahren, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Dabei war auch Adam, der in Kanada geboren ist, deutsche Wurzeln hat und durch ein Praktikum sächsischen Akzent spricht. Fabi und ich wussten anfangs beide nicht, woher er denn nun kommt…</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/kein-fruhling-in-den-rocky-mountains.html/k1600_img_3744_edited"><img alt="auf der Rückfahrt" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3744_edited.jpg" class="wp-image-1674" /></a><figcaption>auf der Rückfahrt</figcaption></figure>
<p>Kurzfristig hat Emmas Mutter angeboten, uns zu den Rocky Mountains zu fahren, Mittwochnachmittag sind wir nach Banff in den Rockies. Beeindruckende Hotels, beeindruckende Landschaft, noch beeindruckendere Berge! Ich bin eindeutig kein Fan vom Winter oder kaltem Wetter, aber da hatte es etwas wirklich Schönes, hoffentlich lässt sich das Ski fahren in Deutschland noch organisieren.</p>
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		<title>California über alles</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 18:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, hiermit habe ich erfolgreich einen weiteren Dead Kennedys-Songtitel als Artikelüberschrift verwurstet. Und auch wenn dieser ironisch zu verstehen ist, so haben wir Kalifonien in der jüngsten Vergangenheit doch kennen und schätzen gelernt. Wie im letzten Eintrag schon angekündigt, haben wir zusammen mit Kenny den Six Flags Magic Mountain-Freizeitpark besucht und fast alle Achterbahnen ausprobieren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So, hiermit habe ich erfolgreich einen weiteren Dead Kennedys-Songtitel als Artikelüberschrift verwurstet. Und auch wenn dieser ironisch zu verstehen ist, so haben wir Kalifonien in der jüngsten Vergangenheit doch kennen und schätzen gelernt. Wie im letzten Eintrag schon angekündigt, haben wir zusammen mit Kenny den Six Flags Magic Mountain-Freizeitpark besucht und fast alle Achterbahnen ausprobieren können. Und trotz Schlangenwartezeiten von teilweise über einer Stunde hat es sich wirklich gelohnt, denn die haben da schon einige verrückte Konstruktionen hingezimmert. Am nächsten Tag war Jans Geburtstag, den wir mit echt sahnigem Sahnekuchen (von Kenny selber gekauft) und jeder Menge Reese’s (die erdnussbutterigste Versuchung seit es Schokolade gibt) eher ruhig verbracht, schließlich lautete das Motto für den folgenden Tag: Vegas, Baby!</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/california-uber-alles.html/k1600_img_3365"><img alt="Fontänenpracht, die Nacht erwacht" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3365.jpg" class="wp-image-1664" /></a><figcaption>Fontänenpracht, die Nacht erwacht</figcaption></figure>
<p>Über die Couchsurfing-Community hatten wir mit Tom und Sören, zwei anderen in Los Angeles weilenden Deutschen, einen Wochenendtrip nach <b>Las Vegas</b> und zum Grand Canyon geplant. Wir wollten dafür ein Auto mieten, was zwar möglich, aber recht teuer gewesen wäre, da wir vier alle gleichalt und zusammen 80 Jahre alt sind, somit also in den USA noch minderjährig. Aber am Abend vor der Abfahrt dachte sich unser guter Kenny dann wohl „viva la Spontaneität“ und entschloss sich, mitzukommen, obwohl er erst zwei Wochen vorher in Vegas gewesen war. Er mietete morgens kurzfristig und preiswert ein Auto; für drei Tage inklusive Versicherung nur 145 Tacken. Außerdem war es ein Hyundai Sonata Hybrid (mit sensationell geräuschlosem Motor!), wir taten also sogar was für Mama Natur. Nachdem Jan, unser Chauffeur aus Leidenschaft, uns sicher ans Ziel gebracht hatte, checkten wir ins „Sin City“ Hostel ein, wo wir läppische 13 Flocken pro Nacht bezahlten. Da wir ja noch Jans Geburtstag zu feiern hatten, kauften wir Bier und Gin Tonic, bloß blieb das Geburtstagskind mit beeindruckender Standhaftigkeit abstinent. Naja, so war immerhin mehr für uns da. Es war dann sehr lustig im Hostel und ein paar Stunden später waren wir auch wieder in der Lage, uns nochmal die Innenstadt von Vegas anzuschauen. Auch wenn außer Kenny keiner alt genug fürs Glücksspiel war, war es ein guter Abend in dieser reizüberflutenden Stadt mitten in der Wüste.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/california-uber-alles.html/k1600_tom_1126"><img alt="Am Hoover Dam: Kenny, Tom, Sören, Fabian, Jan" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_TOM_1126.jpg" class="wp-image-1663" /></a><figcaption>Am Hoover Dam: Kenny, Tom, Sören, Fabian, Jan</figcaption></figure>
<p>Am nächsten Morgen standen wir schon früh wieder auf, denn das nächste Ziel, der <b>Grand Canyon</b>, war schließlich locker 5 Stunden entfernt. Spontan beschlossen wir, auch noch den <b>Hoover Dam </b>mitzunehmen, was sich auch echt gelohnt hat, ein verdammt beeindruckendes Bauwerk. Nach einem mehr als reichhaltigen Burgermittagessen in bester Ami-Manier kamen wir dann irgendwann nachmittags bei der großen Schlucht an und waren überwältigt. Was für ein Ausblick! Zusammen mit gefühlten achttausend anderen Touristen staunten wir und machten jede Menge Fotos. Bei ein paar Aussichtspunkten konnte man auch bis an die Kante des Canyons gehen und Jan ließ es sich nicht nehmen, auf einen doch etwas bröckeligen Felsen direkt über dem Abgrund zu klettern. Er kam aber sicher zurück und als alle unsere Herzen wieder schlugen, machten wir uns auf zum nächsten Punkt, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Überm Grand Canyon sieht man den schließlich auch nicht alle Tage. Wir hatten uns im Vorhinein erst gedacht, wir könnten ja beim Canyon im Auto schlafen. Als wir das Auto und seine doch eher beschränkte Größe sahen, dachten wir dann: „Nääää.“ Aber dann stellte sich das doch als die einfachste und billigste Lösung heraus, außerdem sind wir ja noch jung, da kann man sowas mal machen. Zu dritt auf der Rückbank ging aber überhaupt nicht, daher erklärte Sören, er würde im Kofferraum schlafen. Machte er dann auch tatsächlich, worüber wir uns natürlich köstlich beömmelten. Allerdings war das im Endeffekt wahrscheinlich der komfortabelste Schlafplatz, denn wir anderen mussten ja alle im Sitzen schlummern. Wir überstanden die Nacht aber auch und traten dann die letzten Stunden Fahrt zurück nach LA an.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/california-uber-alles.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-72"><img alt="Jan im Kabel-Auto" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_SDC12716.jpg" class="wp-image-1665" /></a><figcaption>Jan im Kabel-Auto</figcaption></figure>
<p>Dort wieder angekommen mussten Jan und ich dann auch schon fast wieder die Rucksäcke packen, weil wir für ein Uhr morgens einen Greyhound-Bus nach <b>San Francisco </b>gebucht hatten. Zuerst verabschiedeten wir uns aber noch von Tom und Sören, es war echt eine sehr lustige Zeit mit den zwei Aalen. Dann gammelten wir noch mit Kenny in der Wohnung und verschoben das Packen routinemäßig auf knapp vor der Abreise. Klappte auch wie immer. Gerade so. Kenny fuhr uns noch zur Busstation und wir sagten auch ihm auf Wiedersehen, wohl unser bester Couchsurfinghost bis jetzt. Unser Bus sollte ja um ein Uhr früh abfahren, wir checkten also ein und warteten mit unserem Gepäck und den anderen Fahrgästen am Terminal. Und warteten. Und warteten. Und warteteteteten. Irgendwann hieß es dann, der Bus könne nicht pünktlich abfahren… ach nein, sag bloß?! Als Entschädigung gäbe es aber Essensgutscheine. Okay, Entschuldigung angenommen. Zwei Sandwiches und einen Pudding später, es war mittlerweile drei Uhr morgens, konnten wir dann endlich in den Bus und die Reise antreten. Nach einer holprigen Nacht kamen wir gegen 11 leicht übermüdet, aber wohlbehalten in San Francisco an. Unser Host dort hatte uns gesagt, wir sollten ihn bei Ankunft anrufen, was wir dann auch von einer Telefonzelle aus taten. Er war aber nicht da, also sprach ich auf den Anrufbeantworter und wir machten uns auf den Weg zu seinem Haus. Dort angekommen klingelten wir, aber es war niemand da. Daher liefen wir ein Stück weiter bis zu einem schönen Plätzchen, wo wir uns hinsetzten und warteten. Und wartetete… naja, ihr wisst schon. Wir gingen ab und zu zum Haus, es öffnete aber niemand, bis sich nach einigen Stunden herausstellte, dass die vordere Klingel nicht ging und er bei unserer Ankunft sogar dagewesen war. Wie auch immer, er heißt Sadrack, ist ein sehr netter Kerl und entschuldigte sich für das Missverständnis. Halb so wild, wir hatten immerhin nach zwei Nächten in fahrbaren Untersätzen mal wieder ein echtes Bett, was will man mehr?</p>
<p>Heute Morgen guckten wir das Bayern-Spiel in der Champions League und, obwohl sie am Wochenende meinem HSV eine historische Klatsche verpasst haben, freute ich mich über ihren Sieg. Like a Sportsmann. Danach machten wir uns los in Richtung Innenstadt, was etwa eine Dreiviertelstunde dauert, da Sadrack nicht in San Francisco, sondern ein par Kilometer entfernt in Oakland wohnt. Wir spazierten am Meer entlang, aßen Clam Chowder (eine Krabbensuppe, wohl lokale Spezialität), fuhren Cable Car und fühlten uns mal wieder wie richtige Touristen. San Francisco ist, im Gegensatz zu LA, eher klein und übersichtlich, außerdem irgendwie sauberer und ästhetischer. Los Angeles hat auf jeden Fall auch sehr schöne Ecken, aber Jan und mir ist SF schon jetzt etwas sympathischer. Die USA insgesamt gefallen mir bisher auch recht gut, mal schauen, ob sich das in der verbleibenden Zeit noch bestätigt. Die da zweieinhalb Wochen beträgt. Time flies.</p>
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		<title>Geburtstag I und Hollywood</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 04:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Abend vor Fabis Geburtstag haben wir Minecraft wiederentdeckt, und so dann auch die ersten Stunden Fabis dritten Jahrzehnts verbracht. Nach ein wenig Schlaf sind wir mit Sam und Orsi in einen Park in Auckland zum Grillen. In Auckland gibt es unglaublich viele kostenlose Grills, wir haben einen direkt am Strand gefunden. Nach einer kleinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den Abend vor Fabis Geburtstag haben wir Minecraft wiederentdeckt, und so dann auch die ersten Stunden Fabis dritten Jahrzehnts verbracht. Nach ein wenig Schlaf sind wir mit Sam und Orsi in einen Park in Auckland zum Grillen. In Auckland gibt es unglaublich viele kostenlose Grills, wir haben einen direkt am Strand gefunden. Nach einer kleinen Ewigkeit durch Auckland fahren um Essen zu kaufen, hat Orsi einen Kuchen mit 20 Kerzen und wir Grillzeug gehabt.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/geburtstag-i-und-hollywood.html/k1600_img_3211"><img alt="Guten Hunger!" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3211.jpg" class="wp-image-1654" /></a><figcaption>Guten Hunger!</figcaption></figure>
<p>Sam haben wir nach ordentlichem Mittag zum Bahnhof gebracht und sind dann zur Bank, Fabi und ich hatten vergessen, unser Geld wieder auf das deutsche Konto zu überweisen. Bei den meisten neuseeländischen Banken kann man nur in der Filiale internationale Überweisungen machen. Wir sind also zur einigen am Samstag offenen Bank, ich habe natürlich meinen Ausweis vergessen. Die Kiwis sind aber entspannt genug, um das irgendwie zu regeln, gestern ist dann auch das Geld angekommen.</p>
<p>Abends ist Hannah, bei der wir ja immer noch wohnten, von ihrer Arbeit zurück gekommen (den Tag über waren wir mit ihrem Auto unterwegs) und sind zur ihrer Mutter, die einen Kuchen gebacken hatte. Es gab also nochmal ordentlichen Schokoladenkuchen, die letzten Wochen in Auckland haben auf jeden Fall einiges an sparsamen Essen vorher ausgeglichen! Der Abend war noch ziemlich lustig, irgendwann mussten wir aber zurück, am nächsten Morgen mussten wir ja schon zum Flughafen.</p>
<p>Das Packen haben wir natürlich auf kurz vor dem Abflug verschoben und so auch das ein oder andere bei Hannah vergessen (wofür sie sich schon bedankt hat). Mit ihrer Mutter sind wir zum Flughafen gekommen, von Auckland erst über Tahiti nach Los Angeles. Durch die Zeitverschiebung und die Datumgrenze hatte Fabi nochmal für zwei Stunden in Tahiti Geburtstag. Der Flug war lang, aber okay, schlimmer war eigentlich der Empfang in den Staaten. Der erste Pass –und Visa Check dauerte nur lange, bei der Gepäckkontrolle sahen wir wohl verdächtig aus, unsere vorherigen Stopps in Thailand und Kambodscha haben wohl auch Einflüsse gehabt. Wir wurden jedenfalls nochmal einzeln befragt und unsere Rucksäcke durchsucht bis wir nach etwas mehr als drei Stunden aus dem Flughafen raus waren.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/geburtstag-i-und-hollywood.html/k1600_img_3286"><img alt="ganz hinten links&#8230;" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3286.jpg" class="wp-image-1655" /></a><figcaption>ganz hinten links&#8230;</figcaption></figure>
<p>Kenny, unser Couchsurfinghost, hatte auf uns an der Bushaltestelle gewartet und natürlich nicht damit gerechnet, dass wir so lange brauchen, was aber für ihn kein Problem war. Wir sind zu ihm nach Hause nach Hollywood, die Metrostation liegt direkt am Walk of Fame. Mit einem anderen deutschen Surfer, der auch grade bei ihm gewohnt hat sind wir zum Santa Monica Pier und Strand, um Fotos vom Sonnenuntergang zu machen, wieder zu Hause war das Einschlafen nach einer Runde Poker kein Problem, die Nacht im Flugzeug war nicht wirklich erholsam.</p>
<p>Am nächsten Tag sind Fabi und ich nach langem Ausschlafen zum Hollywood-Schriftzug und haben da noch vier Backpacker getroffen, mit denen wir zusammen den letzten Kilometer gelaufen sind. Wally hatte eine gute Kamera und Stativ mit, wir haben eine Menge Bilder gemacht. Wir sind danach zusammen mit dem Bus zum Sunset Strip, dem berühmtesten Teil des Sunset Boulevards mit den bekannten Bars, Restaurants und Clubs. Unsere internationale Begleitung aus New York, Kanada und Deutschland waren wohl von einigen Rockclubs abgeschreckt und wollten nicht weiter mit uns zum Troubadour. Für $5 gabs vier Bands zu sehen, was sich wirklich gelohnt hat, dazu an einem Ort, in dem schon Bands wie Metallica gespielt haben!</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/geburtstag-i-und-hollywood.html/k1600_img_3331"><img alt="Walt Disney Concert Hall" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3331.jpg" class="wp-image-1656" /></a><figcaption>Walt Disney Concert Hall</figcaption></figure>
<p>Heute sind wir vormittags nach Los Angeles Downtown gefahren und haben uns die neue Philharmonie, die Walt Disney Concert Hall, in einer Führung angeguckt. Die Architektur war wirklich beeindruckend, von der Musik habe ich nicht allzu viel verstanden. Danach sind wir durch Little Tokio gelaufen, was leider wirklich runtergekommen war. Es gibt ja wirklich viele Obdachlose in den USA, dort waren es aber noch mehr.</p>
<p>Eben haben wir mit Kenny und Couchsurfing die nächsten Tage geplant, morgen früh geht es in den Sixs Flags Freizeitpark, übers Wochenende vermutlich mit drei anderen deutschen Couchsurfern nach Las Vegas und zum Grand Canyon bevor wir weiter nach San Francisco fahren.</p>
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		<title>Abschied</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 03:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da wir J.D. am Samstag ja noch hatten, konnten wir abends zu Orsis Wohnung fahren, wo eine große St.-Patricks-Day-Reinfeier-Party stattfand. Das Haus war bei der letzten Feier mit 35 Leuten bereits recht voll gewesen, diesmal hatten allein bei Facebook schon über 60 zugesagt. Dementsprechend gut war die Stimmung und wir lernten viele nette Menschen kennen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/abschied.html/k1024_2013-03-16-23-40-39"><img alt="Impressionen der Zusammenkunft zu Ehren des heiligen Patricks von Irland" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1024_2013-03-16-23.40.39.jpg" class="wp-image-1645" /></a><figcaption>Impressionen der Zusammenkunft zu Ehren des heiligen Patricks von Irland</figcaption></figure>
<p>Da wir J.D. am Samstag ja noch hatten, konnten wir abends zu Orsis Wohnung fahren, wo eine große St.-Patricks-Day-Reinfeier-Party stattfand. Das Haus war bei der letzten Feier mit 35 Leuten bereits recht voll gewesen, diesmal hatten allein bei Facebook schon über 60 zugesagt. Dementsprechend gut war die Stimmung und wir lernten viele nette Menschen kennen. Jan trinkt ja nicht und konnte daher zurückfahren, worüber Sam, den wir noch nach Hause brachten, und ich auch recht froh waren. Als wir gegen halb fünf wieder bei Sin Jat waren, hieß es den Wecker auf 8 Uhr stellen, um zwecks Verkaufs am nächsten Morgen um 9 auf dem Automarkt zu sein. Natürlich verpennten wir knallhart und machten uns um kurz nach neun ohne Frühstück ziemlich fertig auf den Weg. Leider gestaltete sich diese Autobörse dann auch noch ähnlich wie die am Vortag; viel zu viele Verkäufer, kaum Interessenten. Mittags besuchten wir Toni und Phillip, unsere Arbeitskollegen aus Christchurch, in ihrem Hostel, es war wirklich nett sie mal wieder zu treffen. Und später warfen noch zwei Franzosen einen Blick auf J.D., wollten ihn aber auch nicht kaufen. Zurück bei Sin Jat halfen wir ihm erst ein bisschen im Garten und konnten abends noch ein letztes Mal den liebgewonnenen Spa-Pool nutzen. Herrlich!</p>
<p>Am nächsten Tag mussten wir Abschied nehmen von unserem generösen dreimaligen Gastgeber und fuhren zurück zu Hannah, bei der wir ja auch kostenlos unterkommen können. Wir gewitzten Füchse. Hannah freute sich, dass wir weiter bei ihr wohnen wollten und überzeugte uns, das Auto doch noch bei trademe, quasi dem neuseeländischen ebay, reinzustellen. Das kostete zwar 50 Dollar Gebühr, zeigte aber Wirkung: schon einen Tag später schaute der erste potenzielle Käufer vorbei. Er war ein in Deutschland geborener, knapp 60-jähriger Physiklehrer, der sich nach einer kurzen Testfahrt tatsächlich dazu entschied, die gute alte Rostlaube zu kaufen! Wir einigten uns auf 1900$, was zwar weniger ist, als wir ursprünglich angesetzt hatten, aber angesichts der kurzen verbleibenden Zeit ein vernünftiger Preis. Am Morgen darauf half Jan Hannahs Mutter Jane für drei Stunden bei einem Catering-Job auf einer Beerdigung aus und bekam immerhin sechzig Kröten dafür.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/abschied.html/jd-abschied"><img alt="Bye bye J.D.!" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/JD-Abschied.jpg" class="wp-image-1646" /></a><figcaption>Bye bye J.D.!</figcaption></figure>
<p>Dann war es Zeit für die Autoübergabe und damit den endgültigen Abschied vom treuen Gefährten, dem dritten Musketier; unserem J.D.  Ein letztes Mal fuhren wir zusammen auf dem Highway Richtung Stadt, warfen einen finalen Blick von der Hafenbrücke durch die wohlbekannte Frontscheibe und gönnten ihm noch ein paar Überholmanöver, bevor wir dann zu seinem neuen Besitzer fuhren. Nachdem wir Lebewohl gesagt hatten, gingen wir zur Post, um die phänomenal unbürokratische Ummeldung vorzunehmen (zwei Formulare ausfüllen, in einen Briefkasten werfen, fertig). So ganz ohne fahrbaren Untersatz mussten wir uns erstmal neu orientieren, fanden aber schließlich doch den Zug in Richtung Innenstadt, wo wir uns wieder mit Toni und Phillip im Hostel trafen. Eigentlich hatten Jan und ich vorgehabt, noch auf ein Couchsurfing-Treffen zu gehen, aber dann war es mit den zweien so lustig, dass wir den ganzen Abend dort blieben. Sie sind am nächsten Tag zurück in die Heimat geflogen, hoffentlich sehen wir uns in Deutschland mal wieder. Heute ist eher ein ruhiger Tag, Jan ist in der Stadt, um einen Kiwilöffel zu kaufen und ich sitze in Janes Haus am Pool. Wir hatten schon ziemliches Glück, Hannah kennen zu lernen, die sogar den leichten Unmut ihrer Vermieter auf sich nimmt, um uns bei ihr wohnen zu lassen.</p>
<p>Jetzt sind es nur noch zwei Tage bis wir dieses tolle Land wieder verlassen und den letzten Reiseabschnitt in den USA antreten… die Zeit hier verging wirklich wie im Flug und hat uns viele schöne Bekanntschaften, Erfahrungen und Erinnerungen eingebracht. Also eine absolute Empfehlung an alle, die über solch einen Auslandsaufenthalt nachdenken: Tut es! Es lohnt sich!</p>
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		<title>Pier-Springen Stanley Point</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 22:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>vor ein paar Tagen mit Hannah am Pier, im Hintergrund Aucklands &#8216;Skyline&#8217;</p>
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		<title>Und wir wurden doch noch eingeladen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 02:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[‚Feurig‘ war Fabis Rosenberg Trio wohl wirklich, er kam begeistert zum Auto zurück, in dem ich und Sam warteten, den wir mal wieder hier getroffen hatten. Er wohnt zur Zeit in Devenport, im Norden Aucklands zur Miete, da seine Vermieterin übers Wochenende weg wollte, hat er uns in die Wohnung eingeladen. Wir haben es uns [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>‚Feurig‘ war Fabis Rosenberg Trio wohl wirklich, er kam begeistert zum Auto zurück, in dem ich und Sam warteten, den wir mal wieder hier getroffen hatten. Er wohnt zur Zeit in Devenport, im Norden Aucklands zur Miete, da seine Vermieterin übers Wochenende weg wollte, hat er uns in die Wohnung eingeladen. Wir haben es uns auf den Sofas bequem gemacht während Sam nochmal in den Pub ist, am nächsten Morgen bekam er eine Email von der Vermieterin. Die Nachbarn hatten ihr geschrieben, drei Leute seien in ihrem Haus, wohl aber keine Diebe, sie bringen nichts zum Auto. Hannah, die Vermieterin, wusste somit von uns, wir brauchten jetzt auch nicht mehr schnell weg.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/und-wir-wurden-doch-noch-eingeladen.html/k1600_img_3169"><img alt="Auckland City bei Nacht von Devonport aus" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3169.jpg" class="wp-image-1609" /></a><figcaption>Auckland City bei Nacht von Devonport aus</figcaption></figure>
<p>Mit Sam sind wir zu dem Pazifika Festival gefahren, viele Stände und Zelte mit Essen, Musik und ähnlichem von den pazifischen Inseln, insgesamt weniger interessant als erwartet. Es war ja noch Zeit und das Wetter (wie immer) gut, mit Sam, Orsi, ihrer dänischen Freundin Dana und Lea, die ich aus Tauranga kenne, sind wir an den Strand in der Nähe von Hannahs Wohnung.  Sie haben wir da auch gleich noch getroffen, anstatt sich über unangemeldete Mitbewohner zu beschweren hat sie uns für die nächsten Nächte eingeladen. Für den nächsten Tag könnten wir zu ihrer Mutter, die ist vormittags nicht zu Hause und der Pool wird viel zu wenig genutzt…</p>
<p>Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, so viel Glück auf einmal. Jetzt wurden wir auch endlich mal von Neuseeländern eingeladen, bei ihnen zu wohnen!</p>
<p>Vorher sind wir noch in die Stadt und haben unser Auto zwei Engländern gezeigt, da war das Glück nicht ganz so groß. Anschließend also wieder zurück nach Devonport, Hannahs Mutter mit Pool wohnt auch da. Leider hatte Hannah uns die falsche Adresse aufgeschrieben, wir kamen zwar in den Garten, dort war nur leider kein Pool. Der Strand war auch nur drei Minuten weg, bis sie uns die richtige Adresse geschickt hat, sind wir eben ans Meer. Jane, Besitzerin des Pools und Hannahs Mutter, haben wir abends auch noch getroffen. Da sie als Caterin arbeitet und noch Essen übrig hatte, gab es gleich noch Abendbrot. Sie hat uns gezeigt, wie wir ins Haus kommen und für die nächsten Tage eingeladen.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/und-wir-wurden-doch-noch-eingeladen.html/k1600_img_3177"><img alt="hier lässt es sich ganz gut aushalten" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3177.jpg" class="wp-image-1610" /></a><figcaption>hier lässt es sich ganz gut aushalten</figcaption></figure>
<p>Dienstag ging es nach dem Aufstehen also gleich wieder von Hannah zum Pool. Mit Hannah haben wir den Auto-Verkauf geplant, sie war da deutlich engagierter und motivierter als wir. Mittwochmorgen haben wir erst bei Jane Champions League geguckt und sind anschließend einkaufen gefahren, Hannah hat uns Putzutensilien, neue Vorhänge, Sprühfarbe und ein paar andere Dinge gekauft, um den Van besser verkaufen zu können. Mit feinem Schmirgelpapier wurde der Van außen wieder richtig weiß und die ganzen kleinen Rostflecken sind jetzt verschwunden. Für die Matratze hat Jane uns einen neuen Bezug genäht. Abends war noch Hannahs Bruder mit Freundin da, es gab super Essen und lustige Unterhaltungen mit Callcentern, da das Sky-Abo abbestellt werden sollte.</p>
<p>Am nächsten Morgen mussten wir schon wieder früh aufstehen, Bayern musste im Rückspiel gegen Arsenal zwei Tore fangen. Danach haben Fabi und ich uns wieder das Auto vorgenommen, Fabi hat innen geputzt und ich außen gesprüht. Unsere Rostkarre sah gar nicht mehr rostig aus und das weiß war wieder wirklich weiß, eigentlich optimal zum Verkaufen. Zumindest vom Aussehen. Abends gab es wieder zwei Interessenten, die allerdings auch nicht kaufen wollten. Bei den späteren haben wir aber eine Nacht übernachtet, es gab sogar warmes Abendbrot von Sander und Jessica für uns.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/und-wir-wurden-doch-noch-eingeladen.html/k1600_img_3182"><img alt="kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3182.jpg" class="wp-image-1611" /></a><figcaption>kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten</figcaption></figure>
<p>Gestern war der vorerst letzte Tag bei Hannah, wir hatten schon vor ein paar Wochen wieder Sinjat, unseren Couchsurfing Gastgeber in Auckland, gefragt, ob wir vorbei kommen könnten. Zum Abschied mussten wir noch ein letztes Mal zum Pier und ins Meer springen, nach Sinjat werden wir aber zurück kommen. Hannah ist (positiv!) verrückt und lustig und ihre Mutter werden wir sicher auch nochmal besuchen.</p>
<p>Um endlich mal das Auto loszuwerden sind wir heute auf einen Gebrauchtwagenmarkt gefahren, es gab zwar viele Backpacker, die ihr Auto angeboten haben, allerdings nicht viele, die eins gesucht haben. Es scheint tatsächlich nicht die beste Verkaufszeit zu sein, wir versuchen es morgen nochmal bei einem größeren Markt.</p>
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		<title>Die Zeltplatz-Chroniken Teil 2: Feuer</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 01:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte mir auf dem Weg nach Norden einen schönen kostenlosen DOC-Campingplatz ausgeguckt, zu dem ich mich dann ausgerüstet mit Vorräten und Vorfreude aufmachte. Dafür hieß es erstmal ab auf die kleinen Landstraßen und dann noch ein gutes Stück Schotterstraße, um auch wirklich jede Zivilisation hinter sich zu lassen. Es waren aber tatsächlich noch andere [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/die-zeltplatz-chroniken-teil-2-feuer.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-70"><img alt="Wäsche trocknen, eins der zahllosen Talente des J.D." src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1024_SDC12549.jpg" class="wp-image-1500" /></a><figcaption>Wäsche trocknen, eins der zahllosen Talente des J.D.</figcaption></figure>
<p>Ich hatte mir auf dem Weg nach Norden einen schönen kostenlosen DOC-Campingplatz ausgeguckt, zu dem ich mich dann ausgerüstet mit Vorräten und Vorfreude aufmachte. Dafür hieß es erstmal ab auf die kleinen Landstraßen und dann noch ein gutes Stück Schotterstraße, um auch wirklich jede Zivilisation hinter sich zu lassen. Es waren aber tatsächlich noch andere Camper dort, ein nettes älteres Ehepaar, das vorhatte, drei Wochen dazubleiben. Sie hießen Jean und Hugh und waren genau das, was man sich unter dem Begriff „Rüstige Rentner“ vorstellt. Obwohl schon in ihren Siebzigern, reisen sie jedes Jahr mehrere Wochen und Jean hat sogar einen eigenen Blog. Am nächsten Tag erkundete ich joggend ein wenig die Umgebung. Es gibt einen großen Fahrradweg, den Timber Trail, der nahe am Campingplatz vorbeiführt. Ich lief also eine Weile die gut ausgeschilderte Strecke und drehte dann etwa nach einer halben Stunde um. Irgendwann kam mir die Umgebung aber merkwürdig unbekannt vor, ich dachte aber nach der nächsten Kurve würde ich schon wieder wissen, wo ich bin… Oder nach der da vorne? Auch nicht? Schade, da hatte ich mich wohl verirrt. Ich war zwar immer noch auf dem Timber Trail, aber hatte die Ausfahrt verpasst, denn es gab kein Schild oder ähnliches in Richtung meiner Campsite. Ich machte also wieder kehrt und fand letztendlich zurück, war allerdings fast doppelt so lang gejoggt wie angedacht. Naja, ich hatte ja genug Zeit zum Ausruhen. Duschen gibt es dort natürlich nicht, aber immerhin einen hüfthohen kleinen natürlichen Pool in einem Bach, in den Wasser aus einem Betonrohr geleitet wird. Man kann sich die Haare unter dem Wasserstrahl waschen, allerdings ist es sowas von eiskalt, dass man spätestens nach ein paar Sekunden Kopfeis kriegt. Aber abends gab es dafür wie immer schön Tee und Snacks bei Jean und Hugh.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/die-zeltplatz-chroniken-teil-2-feuer.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-71"><img alt="Ich bin nicht betrunken, das ist die Brücke, die so schwankt!" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1024_SDC12568.jpg" class="wp-image-1501" /></a><figcaption>Ich bin nicht betrunken, das ist die Brücke, die so schwankt!</figcaption></figure>
<p>Ich wollte auf dem Timber Trail nochmal ein bisschen weitergehen, diesmal wanderte ich aber anstatt zu joggen. Man läuft sehr schön durch einen typisch neuseeländischen, ziemlich tropischen Wald bis zu einer großen Hängebrücke. Wäre auch ein guter Ort zum Bungeejumpen. Auf dem Rückweg kamen mir dann jede Menge Fahrradfahrer entgegen, es war nämlich Wochenende und es gab viele große Gruppen von Männern, die dieses mit Radeln und Campen verbrachten. Als ich später wieder bei Jean und Hugh saß, kam ein Radfahrer an und erklärte, seine Gruppe sei mit zwei Autos angereist, durch einen unglücklichen Zufall hatten aber anscheinend alle gedacht, er säße im jeweils anderen Auto und ihn zurückgelassen. Und da es auf dem Zeltplatz noch nicht mal Handyempfang gibt, konnte er nur warten und hoffen, dass sie es nicht erst zuhause bemerken würden. Nach etwa zwei Stunden kam dann aber einer der beiden Wagen an, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ich verbrachte noch einen letzten Abend mit Jean und Hugh und verabschiedete mich dann.</p>
<p>Den ersten Tag zurück unter Leuten verbrachte ich in Hamilton, das eine für Kiwiverhältnisse wirklich nette Innenstadt hat. Und abends fuhr ich nach Auckland, da Jan einen Tag später von der Südinsel wieder hochgeflogen kam und ich ihn abholen wollte. Was ich dann auch tat, nachdem ich die wegweisenden Schilder am Flughafen endlich durchschaut hatte. Den Rest des Tages machten wir eigentlich nichts, da Jan ja noch seinen 30-Km-Marsch in den Knochen hatte. Aber abends fuhren wir dann noch zu Orsis WG, weil Jan dort beim letzten Besuch ein paar Sachen zwecks Reisegepäckerleichterung gelassen hatte. Orsi war nicht zuhause, nur Rich und Becca, zwei ihrer Mitbewohner. Becca lud uns spontan ein in der Wohnung zu schlafen, was wir vorerst auch dankend annahmen, allerdings eröffnete uns Rich etwa eine Stunde später, dass seine Freundin noch vorbeikäme und er es lieber hätte, wir würden woanders schlafen. Kein Problem, wir haben schließlich J.D. und blieben einfach über Nacht vor der Tür stehen. Am nächsten Morgen ging es in die Bibliothek, wo wir für den Verkauf von J.D. Flyer drucken ließen, die wir dann in einer Menge Hostels an die schwarzen Bretter hängten. In einem dieser Hostels trafen wir zufällig Philipp aus Christchurch wieder, Toni lag leider krank im Bett. Wir fuhren zum Mairangi Beach im Norden Aucklands, wo wir auch campten. Nach dem Aufstehen ging es dann erstmal schön eine Runde ins Meer, wo gerade einige Kinder Segeln lernten. Und regelmäßig um Hilfe riefen. Aber nicht wegen Haiangriffen, sondern weil sie kurz vorm Kentern waren.</p>
<p>Danach fuhren wir in die Stadt, denn wir hatten schon die ersten Interessenten an J.D., zwei Deutsche. Sie guckten sich das Auto an und wir machten eine Testfahrt, aber später schrieben sie uns, sie hätten sich für ein anderes Gefährt entschieden. Tags darauf trafen wir uns mit den nächsten potenziellen Kunden, diesmal waren es Schweden. Es lief auch nicht schlecht, bis es auf einmal einen Kurzschluss in den Kabeln unseres Stromkonverters gab, wahrscheinlich, weil sie eingeklemmt waren und sich dann berührten. Jedenfalls brannten sie. Wir löschten zwar das kleine Feuerchen und machten dann auch noch eine Testfahrt zusammen, aber trotzdem teilten uns die Skandinavier uns später mit, sie würden ein anderes Auto kaufen. Konnten wir ihnen auch nicht so ganz übel nehmen… „Also, welches nehmen wir jetzt? Das brennende oder das andere?“</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/die-zeltplatz-chroniken-teil-2-feuer.html/k1600_img_3141"><img alt="Der Atem des Vulkans" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3141.jpg" class="wp-image-1502" /></a><figcaption>Der Atem des Vulkans</figcaption></figure>
<p>Wobei mittlerweile wieder alles in Ordnung ist, wir sind nämlich bei der Werkstatt unseres Vertrauens gewesen und haben den Konverter testen lassen; er ging noch! Wir ließen also die Kabel erneuern und versuchten (vergeblich), den Geruch nach verschmortem Plastik aus dem Wagen zu vertreiben. Nachmittags trafen wir uns dann mit Orsi in einem Cafe, sie ist wirklich nett. Außerdem erzählte sie uns von einer Feuerwerksshow im Rahmen des gerade stattfindenden Auckland Arts Festival am Abend in der Auckland Domain, einem großen Park. Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns, auch dort hinzugehen und es gab zum Glück noch Karten an der Abendkasse. Die Show hieß „Breath of the Volcano“ und wurde von der französischen Groupe F aufgeführt, die unter anderem auch die Eröffnung des Burj Khalifa illuminiert hat. Es war eine Mischung aus Pyrotechnik, Lichteffekten und Schauspiel, wobei die Akteure alle komplett in LED-Anzügen steckten und das ganze auf einer gut 200 Meter langen Fläche vor mehreren tausend Zuschauern. Auf jeden Fall war es sehr unterhaltsam und entschädigte locker für das ausgefallene Neujahrsfeuerwerk in Wellington. Also Tipp für alle, die zufällig heute in Auckland sind: unbedingt angucken! Weitere <a title="Tipps" href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/work-travel-tipps">Tipps</a> zum Thema Work &amp; Travel gibt es übrigens nach wie vor in unserer dafür angelegten Rubrik. Beim Durchlesen des Programmhefts zum Arts Festival habe ich auch bemerkt, dass heute das Rosenberg Trio hier spielt, die absolute Creme de la Creme des Gypsy Jazz. Den Auftritt lasse ich mir natürlich auch nicht entgehen, denn diese Band ist in einem Wort: feurig!</p>
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		<title>Drei Tage Wandern: Abel Tasman Coastal Track</title>
		<link>http://www.work-and-travel-neuseeland.org/drei-tage-wandern-abel-tasman-coastal-track.html</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 00:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich wollte ich auf jeden Fall spätestens am Sonntag von Christchurch und der Salatfarm weg sein, es hat mir dann aber doch wirklich gut gefallen mit den anderen Arbeitern und ich bin noch eine Nacht geblieben, am Montag wollte ich dann mit Kaddo und Louis einen Schulfreund von Kaddo treffen, der ein Auto hatte. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich wollte ich auf jeden Fall spätestens am Sonntag von <strong>Christchurch</strong> und der Salatfarm weg sein, es hat mir dann aber doch wirklich gut gefallen mit den anderen Arbeitern und ich bin noch eine Nacht geblieben, am Montag wollte ich dann mit Kaddo und Louis einen Schulfreund von Kaddo treffen, der ein Auto hatte. Die Bremsen zu reparieren hat leider länger gedauert, Gero hat uns Dienstagmorgen abgeholt. Wir wollten zu viert in Richtung Abel Tasman National Park, eines der bekanntesten Touristenziele mit Wanderwegen direkt an der Küste. Nach Großeinkauf und alles-irgendwie-ins-Auto-stopfen sind wir nach <strong>Kaikura</strong> gefahren, ein paar Kilometer dahinter erst noch Robben am Meer angeguckt und dann auf dem kostenlosen Campingplatz auf der anderen Straßenseite gecampt. Gero hat eine Matratze im Auto, für uns drei andere wurde es mal wieder recht unbequem auf dem Zeltboden.</p>
<p>Mittwoch sind wir bis nach <strong>Nelson</strong>, der letzten größeren Stadt vor dem Nationalpark, gefahren und waren von den Hostels erstaunt: So viele Gratisangebote gab es noch nie! Wir wollten zumindest eine Nacht komfortabel schlafen, im Paradiso-Hostel gab es abends Suppe, morgens Frühstücksbuffet, einen Pool, Whirlpool, Sauna und freies Internet. So viel Komfort hat uns überwältigt und dann gleich um eine Nacht verlängern lassen, dadurch mussten wir Freitag schon um kurz nach sechs los fahren.</p>
<p>Donnerstag haben wir in der Information in Nelson die Campingplätze für den <strong>Abel Tasman</strong> gebucht, wir hatten drei Tage für die 32km geplant. Da der Track direkt an der Küste läuft, kann man auch mit dem Kajak fahren und an den vielen Stränden anhalten, das wollten sich die anderen drei natürlich nicht entgehen lassen. Ich war ja schon mit Fabi und den zwei Amerikanern für einen Tag Kajakfahren dort gewesen, bin aber auch nochmal mit.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/drei-tage-wandern-abel-tasman-coastal-track.html/k1600_img_3055"><img alt="Sonnenaufgang am Sonntagmorgen, mein Blick aus dem Zelt" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3055.jpg" class="wp-image-1487" /></a><figcaption>Sonnenaufgang am Sonntagmorgen, mein Blick aus dem Zelt</figcaption></figure>
<p>Wie wir immer wieder feststellen, ist Neuseeland unglaublich klein und man trifft alle möglichen Leute wieder. Im Paradiso haben wir Samy und Nils getroffen, die wir in Tauranga vor sieben Monaten kennengelernt hatten. Von Samy hatten wir die Neuseeland-Weisheit „Man trifft sich immer zweimal im Leben, nur in Neuseeland nicht, da dreimal“ gelernt, nach Christchurch war hier also Nummer drei.</p>
<p>Nach Frühstück am Buffet sind wir Freitag von Nelson zum Kajak-Verleih gefahren und nach ein paar Einweisungen in Richtung Anchorage aufgebrochen, unserem ersten Campingplatz. Da die Küste am Meisten zum Bestaunen bietet, sind wir meistens dicht daneben gepaddelt, haben an ein paar Stränden Pause gemacht undgebadet, Robben am Strand und um unsere Kajaks zugeguckt und sind durch die „Dead Mile“ mit ordentlichen Wellen gefahren. In Anchorage haben wir angelegt, Gero und ich unser Kajak abgegeben und unser Zelt aufgebaut. Kaddo und Louis wollten möglichst wenig laufen, hatten also auch für den nächsten Tag das Kajak gebucht. Abends hat ein Freund von Louis, zufällig neben uns sein Zelt aufgebaut, Clemens war auch auf dem Coastal Track unterwegs.</p>
<p>Da keiner von uns vieren einen Topf hatte, haben wir keinen Kocher mitgenommen und vorher viel Essen gekauft. Mit Gero zusammen habe ich vier Packungen Toast, Erdnussbutter, Marmelade und viel Obst mitgenommen. Um das Gewicht vom Rucksack möglichst gering zu halten, habe ich nur eine lange Hose, ein T-Shirt und die Badehose mitgenommen. Da es nur wenige Stellen mit Trinkwasser gibt, mussten wir leider zwei Liter Wasser pro Person tragen, das Zelt konnten wir aber im Kajak von Kaddo und Louis verstauen, die wir abends wieder treffen wollten. Der Campingplatz war auch wieder direkt am Strand, wo wir eine kleine Höhle gefunden haben, in der eine Menge Glühwürmchen hingen. Das Essen ging leider langsam zur Neige, wir hätten doch eher sechs Packungen Toast wie ursprünglich geplant mitnehmen sollen. Für Sonntag gab es nur noch Frühstück.</p>
<figure class="full-width-mobile aligncenter thin" style="width: 600px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/drei-tage-wandern-abel-tasman-coastal-track.html/k1600_img_3071"><img alt="eine Bucht von vielen&#8230;" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3071.jpg" class="wp-image-1488" /></a><figcaption>eine Bucht von vielen&#8230;</figcaption></figure>
<p>Da es zwei Teilstrecken gibt, die man nur bei Ebbe laufen kann, mussten wir wieder früh aufstehen und schon um sieben loslaufen. Dadurch waren wir recht früh in Totaranui, von wo Gero ein Wassertaxi zurück zum Start gebucht hatte. Er hat von da sein Auto geholt, ist einmal um den Nationalpark drumherum gefahren und hat uns abgeholt.</p>
<p>Ich war bisher definitiv kein großer Fan von Wanderungen, entweder das hat sich geändert oder der Abel Tasman Coastal Track ist einfach so unglaublich schön, dass ich es vergessen habe. Vermutlich ist es aber eher eine Mischung aus beidem, wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß. Totaranui ist zwar für die meisten Besucher der Zielort, die eigentliche Strecke geht aber noch 14 Kilometer länger.</p>
<p>Mit Clemens bin ich los, die komplette Strecke zu laufen, wir mussten uns nur beeilen, um rechtzeitig wieder da zu sein, wenn Gero zurück kommt. Dafür konnten wir fast das gesamte Gepäck bei Kaddo und Louis lassen, Essen für den Weg hatten wir ja auch nicht mehr.</p>
<p>Es war mittlerweile Flut und es gab eine weitere Stelle, die nur bei Ebbe gequert werden kann, wir haben alles außer der Badehose in Clemens Rucksack gepackt und den auf dem Kopf durch das Wasser getragen. Geplant war eigentlich, auf dem Rücken schwimmend den Rucksack über Wasser zu halten, wir konnten aber grade so stehen. Es gab unterwegs noch ein paar Aussichtspunkte und Umwege, die Clemens alle mitnehmen wollte, ich bin am Ende auf über 30 Kilometer gekommen, wobei wir am Ende joggen mussten, um rechtzeitig zurück zu sein. Wir waren dann beide völlig kaputt und froh, dass die nächste Nacht wieder auf einer Matratze war und nicht auf dem Boden.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/drei-tage-wandern-abel-tasman-coastal-track.html/k1600_img_3083"><img alt="Ebbe am letzten Abend im Abel Tasman, kurz bevor Clemens und ich endlich zurück waren" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1600_IMG_3083.jpg" class="wp-image-1489" /></a><figcaption>Ebbe am letzten Abend im Abel Tasman, kurz bevor Clemens und ich endlich zurück waren</figcaption></figure>
<p>In <strong>Motueka</strong> haben wir erst einen Laden und dann ein Hostel gefunden und da nur noch gegessen und geschlafen, Montag sind wir zurück Richtung Christchurch über den <strong>Lewis-Pass</strong> gefahren und haben unterwegs Louis abgesetzt, der die Westküste lang trampen wollte. Durch unsere vorherige Tramping-Erfahrung hatten Kaddo und ich beschlossen, jeden Tramper mitzunehmen, kurz nachdem wieder Platz im Auto war, haben wir auch schon zwei neue mitgenommen. In <strong>Waipara</strong> gab es ein günstiges BBH-Hostel, in dem wir übernachtet haben, als die neuseeländische Eisenbahn vor einigen Jahren ihre alten Schlafwagen loswerden wollte, hat hier jemand einige gekauft und als Hostel umfunktioniert. Die Küche war in einer alten Bahnhofshalle, überall standen alte Schilder rum. Nur war es recht kalt in den Waggons und die Duschen leider auch. Zum Frühstück gab es in der Küche frisches Brot, Eier und Tomaten aus dem Garten und Gewürze vor der Tür, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben. Gero und Kaddo haben mich zum Flughafen gefahren, wir haben noch bis 13 Uhr das Internet im Maccas ein paar Kilometer davor genutzt und haben uns dann verabschiedet. Es war zwar schon der 5. März in Neuseeland, aber noch ein bisschen früh zu Hause, dewegen jetzt hier alles Gute zum 80. an den besten Opa! Zum Glück wird ja später nochmal gefeiert</p>
<p>Die Flughäfen sind hier ein bisschen kleiner, ich hatte Check-in 20 Minuten vor Abflug, um 13:35 ging es dann schon los. Mein Handgepäck war natürlich wieder viel zu groß und schwer, diesmal wurde es auch bemerkt. Ich konnte den Rucksack aber kostenlos bei den Koffern mitfliegen lassen. Komplett ohne Handgepäck und barfuß bin ich dann ins Flugzeug, das scheint selbst hier ungewöhnlich zu sein…</p>
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		<title>Die Zeltplatz-Chroniken Teil 1: Feuerwasser</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 01:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[campingplatz dresden autoverkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Django, den neuen Tarantino-Film, konnte ich zwar leider nicht zum reduzierten Preis anschauen, gut war er trotzdem. Das fanden auch die anderen Kinobesucher, denn ich habe mit allen geredet. Ok, es waren auch nur drei Leute, so groß ist Taupo eben nicht. Nach dem Film fuhr ich wieder zurück zu dem kostenlosen Campingplatz, besser gesagt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Django, den neuen Tarantino-Film, konnte ich zwar leider nicht zum reduzierten Preis anschauen, gut war er trotzdem. Das fanden auch die anderen Kinobesucher, denn ich habe mit allen geredet. Ok, es waren auch nur drei Leute, so groß ist <b>Taupo</b> eben nicht. Nach dem Film fuhr ich wieder zurück zu dem kostenlosen Campingplatz, besser gesagt zu einem der zwei Plätze, die fast nebeneinander liegen. Am nächsten Morgen fragte mich ein Mitcamper, ein mittelalter Kiwi, der wohl schon länger dort wohnte, ob ich ein paar Sachen in meinem Van für ihn auf den anderen Zeltplatz fahren könnte. Ich hatte nichts dagegen und zog kurzerhand mit ihm um. Er und ein paar andere, etwas heruntergekommene Freunde von ihm hatten dort ein richtiges Lager errichtet und luden mich ein, mich zu ihnen zu setzen. Man merkte zwar schon, dass der tägliche Alkohol- und Marihuanakonsum ihren Oberstübchen leicht zugesetzt hatte, aber gegen etwas Gratisbier war natürlich nichts einzuwenden. Irgendwann ging ich wieder ins Auto, das ich neben ihre gestellt hatte, hörte aber kurz darauf draußen Leute streiten. Zwei der Saufkumpanen hatten sich nämlich wegen was auch immer in die Haare gekriegt, beschimpften sich lautstark und rangen auf dem Boden miteinander. Nach einer Weile rief jemand die Polizei und die beiden Tunichtgute wurden in Handschellen abgeführt. Ich parkte J.D. dann um, da ich nach dieser Aktion schon genug von meinen neuen Freunden hatte.</p>
<figure class="full-width-mobile alignleft thin" style="width: 202px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/die-zeltplatz-chroniken-teil-1-feuerwasser.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-69"><img alt="Huka, Huka, Huka Falls" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1024_SDC12548.jpg" class="wp-image-1473" /></a><figcaption>Huka, Huka, Huka Falls</figcaption></figure>
<p>Dann lernte ich Jakob und Caro, zwei Dresdner Abiturienten und Henning, einen etwa 40-jährigen Hamburger kennen und wir amüsierten uns prächtig über die Hohlköpfe von nebenan. Die nächsten Tage waren wir dann meist zusammen auf dem Campingplatz oder in der Stadt, führten ein recht entspanntes Leben, badeten und lebten in den Tag. Henning hat schon viele Orte der Welt bereist, war unter anderem 2 Jahre in Afrika und hatte ein paar echt gute Geschichten auf Lager. Etwas blöd war, dass ich irgendwann mit ein paar Franzosen Fußball spielte und mir dabei ordentlich den Zeh anstieß. Der Nagel wird sich wohl demnächst verabschieden, aber das war es wert!<br />
Außerdem gibt es in der Nähe noch die Huka Falls, die eher große Kaskaden sind und ein paar Hot Water Pools, die wir uns natürlich auch anschauten. Dann stießen noch mehr Mitbürger zu uns, Hendrik, Freda und Kim aus Freiburg und Philipp, ein weiterer Dresdner, sodass wir abends teilweise eine ziemlich große teutonische Runde beisammen hatten.</p>
<figure class="full-width-mobile alignright thin" style="width: 300px;"><a href="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/die-zeltplatz-chroniken-teil-1-feuerwasser.html/vluu-l100-m100-samsung-l100-m100-68"><img alt="Die drei Wandersleut: Fabian, Philipp und Jakob" src="http://www.work-and-travel-neuseeland.org/wp-content/uploads/K1024_SDC12539.jpg" class="wp-image-1472" /></a><figcaption>Die drei Wandersleut: Fabian, Philipp und Jakob</figcaption></figure>
<p>Inzwischen waren die Chaoten wieder zurück auf dem Campingplatz und Samstagabend brachten sie mal wieder eine alkoholbedingte Aktion zum Zuschauen, Lachen und Kopfschütteln. Es gab einen mindestens einen Meter tiefen Abhang am Ende des Geländes zum Fluss hin und jemand aus der Assi-Ecke kam auf die glorreiche Idee, diesen Abhang mit seinem Pickup runterzuholpern. Das ging auch gut, nur der fast senkrechte Wiederaufstieg bereitete dem älteren Auto große Probleme. Irgendwann schaffte er es unter dem Knattern und Knallen des Motors aber doch, brachte seinem Vehikel allerdings einen schönen Achsbruch bei. Aber befeuert durch die 20, 30 Zuschauer, die dem Spektakel beiwohnten, fuhr er den Abhang erneut hinunter, kam diesmal aber beim besten Willen nicht wieder hoch. Schließlich kam ein Kollege mit seinem Jeep und versuchte, ihn mit einem Abschleppseil herauszuziehen, wobei das zweite Auto auch noch Schäden davontrug und scheiterte. Wieder etwas später kam ein größerer Jeep und schaffte es tatsächlich, beide Autos zu retten, der Pickup war jedoch hin und konnte nicht mehr starten. Aber wir hatten unseren Spaß und eine gute Reinfeier-Show, denn um 0 Uhr wurde Caro 20 Jahre alt.</p>
<p>Gestern sind Jakob, Philipp und ich noch auf den Mt. Tauhara gewandert, der ein paar Kilometer außerhalb von Taupo liegt und eine echt schöne Aussicht bietet. Und abends haben sich die anderen dann jeweils als Dreiergruppe auf zum Tongariro National Park gemacht, während ich noch eine letzte Nacht auf dem inzwischen fast zur Heimat gewordenen Campground verbracht habe. Aber Abschied muss auch irgendwann sein, daher mache ich mich heute los in Richtung Norden. Noch ein paar Tage herumreisen, bevor Jan und ich uns Anfang März in Auckland wiedertreffen und J.D.s Verkauf in die Wege leiten wollen.</p>
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